Der Brauvorgang

Die Maxime unseres Tuns ist nicht das Gesetz zur Reinheit des Bieres, sondern das Wissen um die Güte und Qualität des Bieres, wenn es nach dem Grundsatz des Reinheitsgebotes mit den besten Rohstoffen in alter Tradition und mit handwerklichem Können gebraut wird.

Schon unser Brauwasser ist ein Quellwasser, tief aus dem Urgestein des Fichtelgebirges, echt und rein aus der Natur, ohne Verunreinigungen und Wiederaufbereitung. Wir als überzeugte Bierbrauer stellen an die Qualität unseres Brauwassers höhere Anforderungen, als vom Gesetzgeber verlangt wird. Dazu ausgesuchtes Malz aus qualitätsbewußten, soliden Mälzereien. Dies ist die Grundlage des Bieres.

MAISCHEPFANNE

Nach der Aufbereitung in der Maischpfanne wird die Maische im Läuterbottich in Bierwürze und Malztreber getrennt.

Im weiteren Verlauf wird der Hopfen, der ebenfalls von uns unter strengen Kriterien ausgesucht und eingekauft wird, der Bierwürze zugemischt. Hier ist es das Können und das Wissen des Braumeisters, mit der richtigen Dosierung, Vermengung und dem Kochen den Geschmack des Bieres zu bestimmen.

SUDHAUS

GÄRBECKEN

Nach Abkühlung auf Kellertemperatur wird der Bierwürze die Hefe zugesetzt und gewinnt nun im Gärkeller etwa in 6 bis 8 Tagen den gewünschten Alkohol- und Kohlensäuregehalt.

Umgefüllt in die Lagertanks, reift das junge Bier in mehreren Wochen zu dem heran, auf das wir sehr stolz sind, zu unserem

LAGERTANKS

 

Schon immer wurde in der Geschichte des Bieres die Herstellung von der Obrigkeit überwacht. Das bekannteste und berühmteste Braugesetz aber ist das Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516. Erlassen von dem bayerischen Herzog Wilhelm dem Vierten, hat es heute noch in seiner ursprünglichen, prägnanten Fassung seine Gültigkeit.

Bier darf nur aus Gerste, Hopfen und Wasser gebraut werden! - So lautet das Gesetz. Die Hefe, die früher aus der Luft gezogen wurde, hier ist sie nämlich vorhanden, wird heute im Brauverfahren als Rohstoff zugesetzt, was die Reinheit in keiner Weise verändert.

Es ist die Kunst und das Können des Braumeisters, aus den drei Rohstoffen das Getränk zu machen, das auf der ganzen Welt so geschätzt wird. Im besonderen hat das bayerische Bier seine Tradition und Geschichte. Auch heute noch in der modernen Zeit liebt man Lokale mit bayrisch-ländlichem Flair, in denen ein gutes Bier vom Faß gezapft wird. Wie sagte Max Reger: "... ist man abends mit guten Freunden zusammen beim Glase Bier in fröhlichem Gespräch, so bringt das auf andere Gedanken und beruhigt Geist und Herz."

Deshalb "Zum Wohle" und "Prost" mit einem guten Bier ...
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