Braumeister

Die Hopf´s – eine Brauereifamilie, eine Leidenschaft, ein Lang – seit 1853

Unsere Familie hat schon immer das gemacht, was sie am besten konnte. Das spürt, sieht und schmeckt man.

Um ein außergewöhnliches Bier zu brauen bedarf es viel mehr, als uns das Reinheitsgebot glauben macht. Da wären zunächst einmal die Leidenschaft für den besten Beruf der Welt, die uns von unserem Vater und Generationen von Hopfs in die Wiege gelegt wurde. Da wäre das besondere Gespür und die Erfahrung, die auch heute von keiner Maschine der Welt so in die Flasche gebracht werden kann. Der Mut, Neuland zu betreten und seinen Qualitätsanspruch zu jeder Zeit durchzuziehen. Und natürlich die Mentalität eines gestandenen Braumeisters, der für sein Bier und seine Kunden alles stehen und liegen lässt.


Wir sind der festen Überzeugung, dass ein handgebrautes Bier aus der Heimat besser schmeckt.

Über 160 Jahre Privatbrauerei Lang

2010 – der neue Maßstab

 

Mit einem fünfstelligen Hektoliter-Ausstoß pro Jahr zählen wir zu den führenden Privatbrauereien Hochfrankens. Durch die Investition in eine wegweisende neue Abfüllanlage stellen wir die Weichen in Richtung Zukunft. Auf diese Weise gelingt es uns, die einmalige Spitzenqualität unserer Biere auch bei steigender Nachfrage zu gewährleisten.

2002 – das Erotikbier

 

Manchmal muss man seiner Leidenschaft freien Lauf und den Funken überspringen lassen. So auch beim Bierbrauen. Mit der Erfindung des Erotikbieres blickt plötzlich die Weltöffentlichkeit auf unsere Schönbrunner Dorfbrauerei. Diverse nationale und internationale Fernsehsender berichten über unseren innovativen Liebestrank und verhelfen ihm über Nacht zu grenzüberschreitender Bekanntheit. Auch die Politprominenz gibt sich leidenschaftlich.

1978 – die jungen Wilden

 

1978 machte Sohn Jürgen Hopf die Braumeisterprüfung und leitet bis heute erfolgreich die Geschicke der Brauerei. Als "Bräu" kreierte er Besonderheiten, wie das Jean Paul Bier, das Papstbier oder das mittlerweile weltbekannte Erotikbier. Sein Sohn Richard sichert nun bereits in der 6. Generation den Fortbestand der Lang-Bräu Schönbrunn.

1948 – das Wirtschaftswunder

 

Ab 1948 erhielt Frida Lang tatkräftige Unterstützung vom gebürtigen Hofer Ernst Hopf, der noch im selben Jahr Tochter Irma Lang heiratete. Der Braumeister beschäftigte sich intensiv mit der Brauerei und brachte sie auf den heutigen modernen Stand. Im Zuge dieser Entwicklung gewann auch das Schönbrunner Fichtelgebirgsbier immer mehr an Bekanntheit, gleichzeitig wurde das Produktionsspektrum um die Frucade-Limonaden erweitert und die Landwirtschaft in den fünfziger Jahren eingestellt.

1922 – die harten Jahre

 

Im Jahr 1920 vereinigte Sohn Rudolf Lang die drei Braurechte in seiner Hand. Nach dem frühen Tod Rudolf Langs (1937), im Alter von 53 Jahren übernahm seine Witwe Frida Lang (geb. Kastner, aus Sichersreuth) den Brauerei- und Landwirtschaftsbetrieb und steuerte diesen durch die Wirren der Kriegs- und Nachkriegszeit. Für eine alleinstehende Frau war dies eine achtungsgebietende Arbeitsleistung. Die Gaststätte wurde allerdings geschlossen.

1888 – das Stammhaus

 

Im Jahr 1888 baute Gustav Lang das heutige Stammhaus der Lang-Bräu, welches für damalige Verhältnisse in Bezug auf Ausstattung und Baumaterial der Zeit weit voraus war. Das Anwesen wurde für die landwirtschaftliche, sowie die gastronomische Nutzung konzipiert. Tanzsaal, ehemalige Gaststätte und Stall zeugen noch heute von der damaligen Geschäftigkeit.

1853 – die Gründung

 

Leider wurden in den Wirren des 2. Weltkrieges auch die Gründungsunterlagen vernichtet. Allerdings verweisen die ersten vorgefundenen Reklameschilder und Briefköpfe auf das Gründungsjahr 1853. Damals hielten die drei Gründerfamilien Zeitler, Rasp und Schmidt die Hauptanteile der Brauerei. Ab 1883 ist mit Friedrich Gustav Lang – Brauereisohn aus Fattigau und Ehemann von Johanna Lang geb. Schmidt – erstmals ein echter "Lang" Teilhaber der Schönbrunner Brauerei.

1831 – das Fundament

 

Die Anfänge der Schönbrunner Bierbrauerei liegen im Jahre 1831, als die Markgräfliche Regierung den Wirten Schmidt, Zeitler und Rasp, mit dem Hinweis auf die in Schönbrunn für Bier besonders vorteilhaften Wassereigenschaften, die Zustimmung zum Bau eines Kommunbrauhauses erteilte.